Mandala Buddhismus Glückssymbole Sitemap Webdesign Links
Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara
Buddhismus, Mandalas, Grüne Tara, Glückssymbole Buddhismus
Avalokiteshvara, Glückssymbole
Buddhismus, Shakyamuni, Weisse Tara Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara
Buddhismus Buddhismus Buddhismus MandalasBilder des BuddhismusBuddhismusGlückssymbole BuddhasBuddhismusMeditationNorbert LöscheBuddhismusBuddhismus Glossar Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara

Padmasambhava (tib. Guru Rinpoche)


Padmasambhava

Padmasambhava

Aus einem stürmisch bewegten See erhebt sich ein vielfarbiger Lotus. Auf diesem thront Padmasambhava, der große Magier. Machtvoll ist seine Erscheinung, denn Padmasambhava hat alle gewöhnlichen und ungewöhnlichen Siddhis verwirklicht.
Padmasambhava ist in königliche Gewänder gekleidet und hält in der rechten Hand einen Vajra, als Zeichen der Unzerstörbarkeit seines erleuchteten Geistes. In der linken Hand befindet sich eine Schädelschale, die mit Amrita gefüllt ist. Der Khatvanga lehnt in seiner linken Armbeuge. Dessen Spitze ziert ein flammender Dreizack.


Sein Hut trägt in der Mitte die Embleme von Sonne und Mond als Zeichen dafür, dass Padmasambhava das weibliche und das männliche Prinzip in sich vereinigt hat. An der Spitze seiner Kopfbedeckung steckt eine Pfauenfeder. Dies ist ein Hinweis auf seine enge Verbundenheit mit Amitabha, dessen Begleittier der Pfau ist.
Unterhalb der Lotusblüte sind als Opfergaben sieben Glückszeichen zu sehen. Es handelt sich um Elefantenstoßzähne, ein gefasstes Juwel, ein Paar Ohrringe eines Königs, gekreuzte Juwelen, ein Paar Ohrringe einer Königin, eine rosa Koralle und ein Einhorn.

Buddhistische Symbole

Buddha Amitabha weilte einst in seinem Reinen Land Sukavati, umgeben von unzähligen Buddhas und Bodhisattvas. Der "Herr des grenzenlosen Lichts" schaute in die Sechs Daseinsbereiche und wurde durch den Anblick der vielen leidenden Wesen von Mitgefühl überwältigt. Da sandte Padmasambhava einen roten Lichtstrahl in den leeren Raum aus, und der edle Buddha Avalokiteshvara manifestierte sich. Nun ging vom Herzen des großen Bodhisatrvas die heilige Silbe HRI aus und traf auf den See Dhanakosha im Lande Orgyen.

Als die heilige Silbe HRI die Wasseroberfläche berührte, entwuchs dem See eine große Lotusblüte, auf der ein achtjähriger Knabe erschien. Dies war die wundersame Geburt von Padmasambhava, dessen Name "der Lotusgeborene" bedeutet.

In Tibet wird Padmasambhava als der zweite Buddha verehrt. Er meditierte in vielen Höhlen, die bis heute bedeutende Pilgerstätten sind. In der Nähe seiner Meditationsorte hinterließ Padmasambhava zahlreiche Hand- und Fußabdrücke im Felsen, die immer noch zu sehen sind. In den Höhlen versteckte er zusammen mit seiner Gefährtin und Schülerin Yesha Tsogyel
viele Texte (tib, Terrnas), die zu späteren Zeiren von berufenen Meistern (tib.: Tertöng) wieder gefunden wurden.

Padmasambhava ist zahlreichen Yoginis und Yogis während der Meditation in immer wieder anderen Verkörperungen erschienen. Die bekanntesten werden die ,,Acht Manifestationen von Guru Rinpoche" genannt.

Buddhismus, Glückssymbole, MandalasDiese acht Erscheinungen sind:

1. Guru Rinpoche. Er ist in königliche Gewänder gekleidet, wie auf der Karte abgebildet.

2. Guru Shakya Senge. Er erscheint in der Form von Buddha Shakyamuni in Mönchsgewändern, eine Gpferschale haltend.

3. Pema Gyalpo. Sein Name bedeutet "Lotuskönig". In seiner Kopfbedeckung sitzt das wunscherfüllende Juwel (skrt. Chintamani).

4. Urgyen Dordsche Tschang. Er manifestiert sich zusammen mit seiner Gefährtin Prajnaparamita in der Yab- Yum-Stellung. Er hat eine tief blaue Körperfarbe und hält Vajra und Glocke in Händen. Seine Partnerin, von weißer Körperfarbe, hält eine Schädelschale, gefüllt mit Amrita.

5. Nyima Odzer. Er ist der "Sonnenstrahlguru". Mit einem Tigerfell beklei­ det, trägt er eine Krone aus Totenköpfen. Sein Meditationsort ist ein Leichenverbrennungsplatz.

6. Lodan Tschoksey. Sein Name bedeutet "der Weise, der nach Vollkommenheit strebt". In seinem Gürtel steckt ein Dolch (tib. Phurba), dessen Griff vom Kopf Hayagrivas geschmückt wird.

7. Guru Senge Dradok. Er lehrt mit der "Stimme eines Löwen". Als Halsschmuck trägt er eine Kette aus Totenköpfen, sein Gesicht ist zornvoll Mit seinen Füßen zermalmt er alle Feinde des Dharma.

8. Dordsche Drole. Hm dunkelbrauner Körperfarbe, erscheint er in einer zornvollen Form als Dämonenbezwinger. Er ist von einer Feuer-Aureole umgeben, deren Flammen alle Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung verbrennen.

So wunderbar wie Padmasambhavas Geburt in einer Lotusblüte war, endete auch sein irdisches Dasein. Er bestieg eines Tages ein blaues Pferd, erhob sich mit der Hilfe von vier Dakinis in die Lüfte und verschwand in Richtung Südosten.






Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara
Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara
budhha bilder
Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara
Buddhismus, Glückssymbole, Mandalas, Grüne Tara
2008 © Copyright by Norbert Lösche Impressum Studio Komal